Sonntag, 3. September 2017

[Rezension] Splitter - Sebastian Fitzek


Verlag: Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 01.09.2010
Autorin: Sebastian Fitzek
Seitenzahl: 384 Seiten
ISBN: 978-3-426-50372-0
Preis: 9,99
Psychothriller





was wäre, wenn …
Was wäre, wenn wir die schlimmsten Ereignisse unseres Lebens für immer aus dem Gedächtnis löschen könnten?
Und was, wenn etwas dabei schiefginge?

Warum der Kauf? Ja... also. Dieses Buch hat mich aus dem Regal in der Buchhandlung angelächelt. Fand ja schon ''Der Nachtwandler'' super, also dachte ich, vervollständige ich meine Sammlung etwas.

Der Schreibstil: Wie auch der Nachtwandler super spannend und Detailreich geschrieben! Hatte aber in dem Sinne auch nichts anderes erwartet, da die Autoren ja oft ihren Stil beibehalten. :)

Zur Story: Da der Klappentext ja recht wenig über das Buch erzählt (Hinten aufn Buch!), kommt man ins Buch und muss erstmal reinkommen, was aber super klappt. Den Innerentext hab ich mal einfach nicht gelesen..wollte mich überraschen lassen. :D
Wir reisen mit dem Protagonisten Marc Lucas, der aufgrund eines von ihm verursachten Autounfalls seine Frau und seinen ungeborenen Sohn verloren hat. Was über von dem Unfall übrig blieb, war ein Splitter hinten in seinem Nacken und die wahnsinnigen Schuldgefühle, die er jeden Tag mit sich rum trägt. In seiner Trauer meldet er sich bei einer Anzeige. Lernen zu vergessen..
Als dann der Doktor der Klinik ihn einsammelt, scheint sein ganzes Leben aus den Fugen zu geraten. Obwohl es keine Behandlung gab, weiß Marc Lucas nicht mehr was echt ist und steht völlig neben sich. Alles ist anders als er kannte. Das Gebäude , wo eigentlich die Bleibtreu Klink stehen sollte, ist weg. Auf seiner Arbeit kennt ihn keiner mehr und das Mädchen, was er gerettet hatte, ist genau das Gegenteil von dem was er bewirkt hatte. Krankenpfleger jagen ihn durch ganz Berlin und das schlimmste: Seine eigentlich tote Frau steht in seiner Wohnung und erkennt ihn nicht mehr. An der Haustür steht ein komplett anderer Name und niemand scheint ihn mehr zu erkennen.. nur sein Schwiegervater, sein Bruder und eine Patientin der Bleibtreu Klink wissen noch wer ist und ihm bleibt nichts anderes übrig als ihnen zu vertrauen, um wieder zu sich selbst zu finden vor allem herauszufinden, was er so dringend vergessen soll...

Zum Buch: Ich war während des ganzen Buches ziemlich verwirrt und hatte bei weitem mehr als 10 WTF Momente, was denen ich echt nicht wusste, was wahr oder Einbildung ist. In der einen Sekunde steht sein Schwiegervater mit in der Wohnung und in der anderen ist er dann wieder weg. Sowas geschieht immer wieder und ich hatte echt Probleme herauszufinden, was jetzt wahr ist oder was er sich einbildet. :D Aber genau das macht für mich ein Fitzek Buch aus! Eine Verfolgungsjagd dürfen wir ebenfalls miterleben, was das ganze Buch zu einer super Mischung macht.. Und auch wieder diese Überraschende Wendung war da, die einfach nochmal alles hinterfragt hat aber auch endlich Licht ins dunkle gebracht hat. Dennoch find ich, kommt es nicht ganz an Der Nachtwandler ran. Ich kann nichtmal genau sagen, was mir gefehlt hat. Fand das Ende auch ganz bisschen abrupt irgendwie. 
Aber trotzdem ein mega mega geiles Buch, welches mich recht lange (Hab einfach keine Zeit zum Lesen gefunden. D: )auf meinen Weg zur Arbeit begleitet hat. :)

Mein Fazit: Kurz und knapp. Geiles Buch. Verwirrend, aber wieder super spannend und vor allem überraschend!:) Wer Fitzen's Bücher mag, ein Must-Read, aber auch so eine absolute Leseempfehlung! Genauso stell ich mir Psychothriller vor. Freue mich schon sehr auf AchtNacht, wenn es denn endlich bei mir ist. Und dann natürlich auf das neue Buch!!:)

4/5 Sternen!!:)

Vielen Dank für's dran bleiben!<3
Ich versuche mich jetzt mal wieder etwas mehr um meinen Blog zu kümmern. Umzug und Arbeit nimmt viel Zeit ein, aber zumindest der Umzug ist vorüber. Deswegen hab ich nun wieder etwas mehr Zeit!:)
- Svenja <3

Über den Autor:
Sebastian Fitzeks Psychothriller sind definitiv nichts für schwache Nerven. „Therapie“, erschienen 2006, war sein erstes Werk – und wurde gleich ein Bestseller. Seither präsentiert der Friedrich-Glauser-Preisträger einen Erfolgstitel nach dem anderen. Zum Glück entstammen die bedrohlichen Plots seiner Fantasie – und ebenfalls erfreulich: Fitzeks Sprache hat wenig mit seinem Uni-Abschluss zu tun. Denn sein erstes Buch schrieb der 1971 geborene Berliner in Form einer Jura-Promotion zum Thema Urheberrecht. Es folgten redaktionelle Tätigkeiten in Funk und Fernsehen. Als Autor und bekennender „Mailoholic“ ist Fitzek ebenso fleißig wie kommunikativ, tourt gern auf Lesereisen und ist (fast) immer online. Sein Wohnort ist weiterhin Berlin.

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