Samstag, 13. Mai 2017

[Rezension]Des Teufels Gebetbuch Markus Heitz★



Verlag: Knaur HC
Autor: Markus Heitz
Erscheinungsdatum: 1. März 2017
Seitenzahl: 672 Seiten
ISBN: 978 3426654194







Der ehemalige Spieler Tadeus Boch gelangt in Baden-Baden in den Besitz einer mysteriösen Spielkarte aus einem vergangenen Jahrhundert. Alsbald gerät er in einen Strudel unvorhergesehener und mysteriöser Ereignisse, in dessen Zentrum die uralte Karte zu stehen scheint. Die Rede ist von einem Fluch. Was hat es mit ihr auf sich? Wer erschuf sie? Gibt es noch weitere? Wo könnte man sie finden? Dafür interessieren sich viele, und bald wird Tadeus gejagt, während er versucht, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Plötzlich steigt der Einsatz: Es ist nicht weniger als sein eigenes Leben.

Als Markus Heitz Fan war es für quasi ein muss dieses Buch zu lesen bzw. dieses Buch zu haben. Des Teufelsgebet Buch habe ich teils gelesen, teils gehört.  Das Buch hatte ich vor der Buchmesse angefangen, hatte es natürlich zum Signieren mitgenommen. Nur blöd, das es noch bei Martin lag. In den nächsten Tagen ist es dann hoffentlich wieder bei mir im Regal. :) Also (Audible Abo sei Dank!) hab ich es mir einfach von dem lieben Uwe Teschner als Hörbuch vorlesen lassen. So musste ich mich nicht allzu lange auf die Folter spannen und konnte das Buch ganz bequem während der Bahnfahrt hören. :)

Jetzt aber zum Buch: Wie jedes seiner Bücher, fand ich des Teufels gebetbuch wieder sehr gut. Es gibt einen Vergangenheits und Gegenwartsteil, womit man auch besser verstehen kann, wie die ganze Story eigentlich zu stande kam. Die ganze Geschichte um die Karten fand ich wirklich sehr spannend und auch weil mich das Thema schon sehr interessiert hat, musste ich das Buch einfach lesen.:)
Man steigt schnell in die Story ein und wird dann mitgezogen, so dass man (zumindest ich) das Buch nicht mehr weglegen wollte. Dank des Hörbuches war das auch gar nicht nötig. :D :) Markus führt uns in dem Buch an viele verschiedene Orte, verschiedene Schauplätze, so dass man fast das Gefühl hatte, eine halbe Weltreise zu machen.  Die beiden Protagonisten könnten nicht unterschriedlicher sein und dennoch fand beide sehr gut. Beide hatten ihre eigenen Gründe für ihre Reise, und auch verschiedene Ziele und sind dennoch einen gemeinsamen Weg gegangen. Auch den liebe Goethe findet man in dem Buch wieder, der mich vorher doch recht wenig interessiert hat. Bin nun tatsächlich am überlegen mal ein sein Buch "Faust" mal reinzulesen. :D
Was mir aber am meisten Spaß gemacht hat zu lesen, waren die Spielvorgänge. Aber unbedingt am Tisch muss ich jetzt nicht sitzen.. zumindest nicht nach Historischen Regeln. ;)

Mein Fazit: Defivitiv ein muss! Und nicht nur für Kartenfans. Ich selber bin todes Schlecht in Karten spielen, aber das Buch hat mich dann doch sehr neugierig gemacht, wie es wirklich ist, mal an so einem Tisch zu sitzen. :) Tolle Story rund um die Karten. Ich bin gegeistert,mal wieder. War für mich aber keine große Überraschung, da ich nichts anderes erwartet hatte.:)

An Markus: Falls du dieses hier lesen solltest, es hat mich sehr sehr gefreut auf der Buchmesse bisschen mit dir reden zu können. :) Danke für die Zeit!:)
Ich liebe deine Bücher und freue mich sehr auf weitere. Ich find dich super, bleib so wie du bist.:)

5/5 Sterne. :)

★★★★★

Ich hoffe ihr hattet Spaß am lesen, über eure Meinung würde ich mich sehr freuen.
Auch Tipps nehme ich gerne an. :)
Wie fandet ihr das Buch? Wart ihr Vielleicht sogar bei einer Lesung und habt mitgespielt?
Und habt ihr Vielleicht sogar eine Spielkarte oder gar das ganze Spiel? Ich besitze die Kreuz 9, hab die zusammen mit dem Buch bekommen. :)

Eure Svenja☕ ❤




Über den Autor: Geboren am 10. Oktober 1971 im saarländischen Homburg, macht er vieles, was man Waage-Geborenen nachsagt. Wenn man daran glaubt, was Sternzeichen so tun. Vermutlich hätte er es aber auch getan, wenn er am 10. Juni oder am 10. Januar zur Welt gekommen wäre. Schon immer von der seltsamen Idee besessen, eines Tages Schriftsteller zu sein, studierte er zuerst auf Lehramt, um sich intensiv mit der Gegenseite zu beschäftigen. Dann wechselte er zum Magister, weil er den Titel "Meister" als Anrede besser fand, und arbeitete danach mehrere Jahre als freier Journalist für die Saarbrücker Zeitung.
Nebenbei schrieb er diverse Bücher, bis der Erfolg mit einem kleinen Volk, das gerne "Die Zwerge" genannt wird, im Jahr 2004 genug Geld in die Haushaltskasse spülte, um vorerst nur von der Schriftstellerei leben zu können.
Mehr als 40 Büchern entstanden seitdem, pro Jahr kommen mindestens zwei neue Werke dazu. Genres sind vorwiegend Phantastik, Horror und Space Fiction, sogar zwei Kinderbücher und politische Kurzgeschichten in "Kommando Flächenbrand" gesellten sich hinzu.


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